whats hot… and not – 5

16 Jun

in den letzten wochen haben wir einen dermaßen ausufernden fashion overload erlebt, dass es zeit wird, eine ganze reihe von sachen ganz einfach zu verteufeln. denn wenn man sie 23476346 mal an 95862347 verschiedenen menschen gesehen hat, dann kanns einfach nicht mehr gut sein. unser besonderer dank gilt an dieser stelle dem primavera sound festival, dass dank seiner vereinigung von menschen aus ganz europa, die alle exakt gleich gekleidet waren, dieses whats hot and not entscheiden mitinspiriert hat. es lebe die globale konformität!

whats hot…

– ganz einfach: alles, was nicht folgendes ist.

… and not

stoffsackerl: haben wir jetzt echt schon lange genug ertragen. klar, die jungs freuen sich, dass es auch endlich eine tasche gibt, die sie tragen können und voll street cred ist, aber außer zum einkäufe nachhause transportieren, ist dieser sack einfach nicht mehr erlaubt. aller schlimmste variante: das stoffsackerl des rough trade shops. als ob rough trade irgendwie geil wär.
blümchen: ja ja, blumenröcke haben wir ja schon vor ner weile verteufelt. aber wir hatten nicht gedacht, dass es noch 347634 andere varianten gibt, dieses muster zu tragen. nämlich auf kleidern, tshirts, westen, taschen, schuhen, haarbändern und sonst noch so ziemlich überall. wir finden das ja super, wenn sich die hipsterinnen von heute, wieder in ihre kleinmädchenzeit zurückversetzen wollen, aber mal ehrlich, dann können sie gleich mit barbiepuppen spielen. girlies braucht heutzutage ja wirklich keiner mehr.
hochwasserhosen und slipper: wem eingefallen ist, das zum trend zu erklären, der war wohl in seiner jugend im internat und musste die alten kleider seiner geschwister auftragen, egal ob sie im gepasst haben oder nicht. und ein spießer dürfte dieser jemand wohl auch sein, denn slipper werden für immer unmögliches schuhwerk bleiben, dank der yuppies der 80er. aber über die yuppies sollten wir uns nicht ärgern, denn die schuhe waren auch ohne sie schon abgrundtief hässlich.
jeanshemden und jeansshorts: ja ja, wir wissen eh, dass wir diese jeanshemden in der letzten ausgabe noch für gut befunden haben. nur leider kam dann das primavera festival und gefühlte 17.000 jeanshemdträgerInnen dazwischen. daher kriegen wir davon jetzt augenkrebs. besonders grauslich: das jeans from head-to-toe outfit. die trägerInnen eben dessen fühlen sich wohl im hipster himmel, wir denken nur an amoklauf. besonders wenn wir kurze jeanshosen an mädchen beinen sehen, die a) bis zum bauchnabel gehen (ja ja, vintage) und b) mit nicht-blickdichten strumpfhosen kombiniert werden.
ray bans: wir finden es eigentlich umfassbar, dass wir das nochmal sagen müssen, aber bitte bitte bitte bitte leute, schmeisst eure verdammten ray bans endlich weg. danke.

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